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Johnny And The Mullets

Zwischen Girlpower und Vokuhila
Zwischen Girlpower und Vokuhila

Johnny And The Mullets sind Mel, Amy und Paige aus Southend, England, und sie sind weder männlich, noch tragen sie eine schlechte Haarpracht auf dem Kopf. Ganz im Gegenteil. “Wir wollen ein paar Klischees der typischen Girlband ändern!” meint Sängerin Mel, die mit ihrer beeindruckenden Stimme auf Anhieb begeistert. Erst kürzlich kam das Trio für eine Show nach Deutschland und es sollen noch eine ganze Menge mehr werden. Im Online-Interview erklärten sie uns, warum sie durchaus mit Boybands mithalten können und was The Horrors mit Impotenz zu tun haben.

Zu allererst, wie würdet ihr eure Band in 3 Worten beschreiben?
Mel: Errr… Juicy, Tasty, Sweaty!
Paige: Scrumpy, delightful & VIBRANT.
Mel: Haha, das fängt ja gut an!
Amy: Commendable, Capital, Well Behaved.
Paige: Meine sind Mist!

Ihr kommt gerade erst zurück aus Deutschland - wie war es, hier aufzutreten?
Amy: Großartig! Ich mochte das Publikum und es war so eine tolle Erfahrung. Wir kommen bald wieder!
Mel: Ja, es war toll, die Leute sind echt super und echt freundlich, es war unsere Lieblingsshow. Und ihr seid viel bessere Tänzer als die Briten!
Paige: Ja, ich würd echt gern wiederkommen, wir waren traurig, als wir gehen mussten. Es war natürlich auch toll, mit Astrophil & Stella und The Statiks zu spielen, die lieben wir sehr.

Erzählt uns ein bisschen über eure Bandgeschichte - wie habt ihr euch kennengelernt und was bedeutet euer Name?
Amy: Es fing an vor langer, langer Zeit…
Paige: Wir haben uns alle im ersten Jahr auf der Highschool kennengelernt und waren seitdem zusammen in der Band - nun schon seit 6 Jahren.
Mel: Wir haben viele Gigs gespielt und hatten immer viel Spaß auf der Bühne. Und der Name… wer weiß das schon? Ich habe ihn mir vor einer ganzen Weile mal ausgedacht und er ist irgendwie hängengeblieben.
Amy: Wir werden oft “Jenny and the Moolins” genannt, wenn Leute ihn nicht richtig verstehen.
Paige: Und die Leute erwarten eine Boyband mit schlechten Haarschnitten! (lacht)

Ihr seid eine reine Girlband - ist das etwas Besonderes für euch oder eher eine nebensächliche Tatsache, die einfach so passiert ist?
Mel: Wir machen daraus nicht wirklich eine große Sache, aber hoffen doch, dass wir ein paar Klischees von der typischen “Girlband” ändern können.
Amy: Und es ist natürlich auch einfach so passiert, weil wir auf einer reinen Mädchen-Highschool waren!
Paige: Ich glaube, dass wir auch genau deswegen so gut miteinander auskommen.
Mel: Und es macht es auch viel einfacher, sich ein Zimmer zu teilen!

Was habt ihr, was Boybands nicht haben?
Mel: Brüste!
Amy: Sexappeal! (lacht)
Mel: Anstand.
Paige: BÄRTE!

Einer eurer Songs heißt “Sheena Is A Parasite Fuck Off” (auch bekannt als “Sheena”) - worum geht’s da? Mögt ihr die Horrors nicht?
Amy: Um ehrlich zu sein habe ich noch nicht viel von den Horrors gehört, es hat mich irgendwie nicht so umgehauen. Ich glaube, ihnen geht es eher ums Aussehen, als um die eigentliche Musik.
Mel: Es geht im Song mehr um die langweilige Musik in der “Indie”-Szene in England momentan. Im Vordergrund steht immer nur das Image und die Bands scheren sich einfach nicht mehr um die Musik und haben nichts mehr zu sagen.
Paige: Es kommentiert nur eine Musik-Szene, in die wir nicht wirklich reinpassen.
Mel: Und die Horrors haben viel zu enge Hosen!
Amy: Die machen sich selbst impotent!

Zum Schluss, wogegen würdet ihr gerne mal eine große Demonstration starten?
Mel: Langweilige Musik!
Paige: Unhöfliche Menschen!
Amy: Der Mangel an Cider in Bonn! (lacht)

Vielen Dank für das Interview!

Wer mehr von Johnny And The Mullets hören will, auf ihrer Myspace-Seite gibt es 5 Songs zum anhören und hoffentlich bald auch neue Deutschlandtourdaten. Wir dürfen gespannt sein.


03.12.2007 um 23:53 von Ines |


Kommentare

Bereits 3 Kommentare zu “Johnny And The Mullets”
  1. Josie schrieb:

    na warum die horrors ma impotent werden wusst ick auch schon vorher ey xD
    aber uebersuesse band und gutes interview wie immer :-P

  2. anna schrieb:

    Haha…:) hast du den echt geschrieben:)Das ist ja toll,
    aber ich vermisse ein Konzert-Bericht über Astrophil:(
    xx

  3. Neslihan schrieb:

    Mir sind The Impotents lieber.
    JATM haben mehr zu sagen, als Musik zu machen. Langweilige Combination as well. :-((
    :)

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