The Glamour Sound System
Die Zukunft ist elektronisch und knallbunt, da sind wir uns alle einig, seit uns der New Musical Express im letzten Jahr gründlich das Hirn wusch. Sie kann viele Gestalten annehmen, hat meist eine fünfstellige Anzahl an MySpace-Freunden und wenn es um Glanz und Glamour geht, findet sie ihre Personifikation zweifelsohne in James Glamour alias James Mills aus Birmingham. Seine Karriere begann mit lo-fi Schlafzimmerdemos und nach gescheiterten Banderfahrungen ersetzte er sein Schlagzeug schließlich durch einen Drumcomputer und feuert nun solo als The Glamour Sound System verzerrte Synthesizer-Sounds und klirrende Keyboards aus der digitalen Laserpistole. Exclusiv für The Headhoops gibt es hier neben einem Online-Interview den brandneuen Song “Lois Lane” und eine kleine Audiobotschaft zum anhören!
Wie würdest du dich selbst in 3 Worten beschreiben?
Attitude, mayhem and killer beats (okay, das sind 5).
Was sind die Vorteile, wenn man als Solokünstler arbeitet? Vermisst du auf der Bühne nicht manchmal Bandmitglieder um dich herum?
Manchmal schon, zum Beispiel bei einer langen Fahrt zu einer Show. ABER ich arbeite bestimmt 400 Mal schneller als jeder andere, das heißt ich kann die Sachen anständig machen und so, wie ich es möchte. Außerdem kann der Bassist nicht all die Mädchen wegnehmen! (lacht)
Was willst du mit deiner Musik erreichen und was ist deine Motivation?
Als ich Anfang 2006 mit The Glamour Sound System anfing, war mein Ziel, Musik zum Tanzen zu machen und Spaß zu haben. Irgendwie glaube ich, dass das ganz gut funktioniert. Das Performen auf der Bühne ist, was ich liebe, deshalb glaube ich, dass dies auf meine Motivation ist. Wenn ich das nicht könnte, wüsste ich nicht, was ich sonst machen würde.
Elektronische Musik ist nicht immer einfach, live darzubieten - was kann man von deinen Liveshows erwarten?
Naja, ich versuche so gut bei der Sache zu sein wie möglich. Das heißt, man sieht mich Synthesizer bedienen und am Laptop herumfummeln aber höchstwahrscheinlich werde ich vor euren Augen auf der Bar tanzen und ohne Hemmungen versuchen, so viel Energie wie möglich rüberzubringen.
Du bist Teil einer relativ futuristischen Bewegung - was glaubst du, wie wird die Zukunft aussehen, was Musik oder Style angeht?
Neon ist schwer im Kommen und Silber und Gold sind ein Schritt nach vorne. Musikalisch wird es eher minimalistisch, weniger Instrumente, mehr Synthesizer und ein explodierendes Beat-Gemetzel. Das ist zumindest das, worauf ich hoffe.
Wie wichtig sind denn überhaupt das Aussehen und der Style für die Musik?
Sehr wichtig, ich denke, heutzutage braucht man ein Label und es ist viel besser, seinen eigenen Stil zu haben, als von irgendeinem Unternehmensriesen eingekleidet zu sein. Klingt gut, seht gut aus und ihr schafft es sicher!
Zu guter letzt, wogegen würdest du gerne einmal eine große Demonstration starten?
Diese dämlichen Slogan-T-Shirts mit Sprüchen wie “Macht Babys und keine Raketen”, am besten mit einer brutalen Demo, einfach nur der Ironie wegen.
Danke für das Interview!
Das neuste Meisterwerk gibt es hier zu bestaunen:
The Glamour Sound System - Lois Lane (The Headhoops Exclusive)






Dienstag, 03. Juli 2007 um 19:46
[…] Zurück zum Thema, besagter James ist ein netter Kerl, unser neuer Featured Artist bei TheHeadhoops.org und neben einem schönen Online-Interview gibt es ganz exclusiv für unsere Leser und eigentlich ganz Deutschland (und alle anderen) den neuen Song “Lois Lane” mit persönlicher Widmung. Hört’s euch an! […]
Dienstag, 03. Juli 2007 um 20:49
AWWWWW GSS!!! :cute::cute::cute:

der James ist so toll, freut mich echt, dass das geklappt hat mit dem
Und der neue Track +++ Widmung ist natürlich supi hehe
Dienstag, 03. Juli 2007 um 21:17
Coool! Und vorallem das mit dem Song ist ja mal geil! Habt ihr noch weitere Bands die das mal machen? :-O:-O:-O:-O
Montag, 16. Juli 2007 um 20:14
Schöni ^w^
Aber ich muss mal sagen, dass der gar nicht mal so ein netter James G. ist