Melt! Festival 2009

Zum ersten Mal war das Melt! Festival schon vor dem offiziellen Beginn ausverkauft – 20.000 Menschen aus aller Herren Länder feierten unter dem Motto “The Dirty Dozen” zusammen mit ihren Lieblingsbands. Während sich letztes Jahr noch Björk am Sonntag Abend auf der Main Stage bestaunen ließ, hauchten dieses Jahr Oasis dem ausgepowerten Publikum für die letzten 1 1/2 Stunden neue Lebensenergie ein und genossen sichtlich die begeistert jubelnden Fans. Aber jetzt erst einmal alles zurück auf Anfang.

Die deutlich verbesserte Organisation beim Bändchentausch fiel zuerst ins Auge. Diese lief, auch wenn wieder haufenweise gefälschte Tickets und selbst falsche Klomarken auftauchten, deutlich geordneter ab und auch die Securitymängel, die viele Besucher im letzen Jahr beklagt hatten, schienen Gehör gefunden zu haben. Zudem wurden die Bühnen umplatziert, um die Füße zu schonen und zusätzliche Spielplätze und Attraktionen installiert.

Freitag, 17.07.09

Die Nachricht des Tages verbreitete sich wie ein Lauffeuer und erreichte dennoch nicht alle: Foals sind krank und haben abgesagt. Schweinegrippe? Oder doch nur eine Erkältung? Außerdem kommen Metronomy nicht. Die Slots wurden getauscht und hin und hergeschoben und so war manch einer über den frühen Auftritt von Delphic verwundert oder verpasste sogar die erste lohnenswerte Band des Tages: die Cold War Kids aus Kalifornien.

Melt! Festival 2009: Cold War Kids Melt! Festival 2009: Cold War Kids
Melt! Festival 2009: Cold War Kids Melt! Festival 2009: Cold War Kids

Während auf dem unverschämt leeren Platz das Publikum anerkennend mit den Köpfen nickte, sang Frontmann Nathan entwaffnend frei ihre Lieder: von Konflikten im Alltag, sozialen Außenseitern, Alkoholikern -  Vielleicht schienen sich die Cold War Kids deshalb anfangs ein bisschen unwohl zu fühlen: Am helllichten Tag ist das Publikum ist zu fröhlich für die ernsten Songs. Nichtsdestotrotz taute die Band mit jedem Lied weiter auf: Die 2008 veröffentlichte Single “Something Is Not Right With Me” klang sogar fast fröhlich. Die Zeit verging mit “Hang Me Up To Dry” und “We Used to Vacation” wie im Flug – und plötzlich war die Stunde vorbei, alle Hits gespielt und das Publikum wurde mit einem finalen Lächeln von Nathan Willett aus dem Bann der Amerikaner entlassen.

Wer sich danach noch aufnahmefähig sah und die Wartezeit bis zum Auftritt der Klaxons – immerhin betrug diese geschlagene zwei Stunden – ein wenig verkürzen wollte, ging kurzerhand zum Coca Cola Soundwave Zelt, um sich den sphärischen Klängen von This Will Destroy You aus Texas hinzugeben. Die anderen sicherten sich einen guten Platz an der Converse Main Stage und beobachteten gebannt, wie nach und nach neben Instrumenten auch die Klaxons auf der Bühne platziert wurden.

Melt! Festival 2009: This Will Destroy You Melt! Festival 2009: This Will Destroy You

Apropos Klaxons – Was ist eigentlich aus denen geworden? Der diesjährige Auftritt beim Melt! sollte der einzige deutsche Festivalauftritt werden und natürlich warteten alle gespannt auf neue Songs. Universal hatte die Band wieder zurück ins Studio geschickt: zu hart und psychedelisch sei es geworden, das neue Album. “Dabei sind wir eine Pop-Band…” musste Bassist und Sänger Jamie Reynolds zerknirscht zugeben. “Das habe ich lange Zeit vergessen.” Veränderung also Fehlanzeige – und so gingen die zwei neuen Songs, die sich in die Setlist eingeschlichen hatten unter den altbewährten Hits wie “Golden Skans” oder “Atlantis To Interzone” unter. Und die klangen allesamt so, dass man hin und wieder seinen Nachbarn fragen musste, ob denn nicht genau dieses Stück schon vor 10 Minuten begeisterten Applaus gefunden hatte. Wie dem auch sei: Das Konzept zieht, die Songs funktionieren und tief im Herzen hat sich doch wohl jeder schon einmal gewünscht mit Shutter Glasses in Neon-Farben zu New-Rave Klängen den Kopf zu shakern.

Melt! Festival 2009: Klaxons Melt! Festival 2009: Publikum

Das Duo Röyksopp aus Norwegen lieferte an diesem Tag den atmosphärischen Höhepunkt. Kein Wunder, dass ihre Lieder zahlreiche Werbespots hinterlegen und ihr Publikum begeistern und fesseln. Gastsängerin Karin Dreijer-Andersson alias Fever Ray setzte dem Ganzen dann noch die Krone auf.

Melt! Festival 2009: Röyksopp Melt! Festival 2009: Röyksopp

Auch wenn der Name The Virgins vielleicht nicht allen ein Begriff ist – ihr Song “Rich Girls” dudelt schon seit Wochen auf Pro7 rauf und runter. Die New Yorker könnten die neuen Posterhelden der Indie-Jugendzimmer werden: poppig, funkig und mit einer ganzen Menge Schwiegersohnpotential. Im Coca Cola Soundwave Zelt war es trotzdem erstaunlich leer und während die Jungs noch ihr Bestes gaben, um zumindest die übriggebliebenen Hardcorefans zu fesseln, schieden sich auf der Gemini Stage schon an Crystal Castles die Geister. Die einen nämlich saugen jeden elektronisch erzeugten Beat wie die Luft zum Atmen in sich auf. Die anderen verlassen nach 2 Minuten mit Kopfschmerzen und dröhnenden Ohren die Bühne.

Melt! Festival 2009: The Virgins

Nach einem kurzen Zwischenstopp bei Travis ging es dann auch wieder ins Zelt zu einer der schillernsten Synthpop-Newcomer des Jahres. Das erste, was einem zu La Roux einfällt, ist wohl die rote Sturmfrisur von Sängerin Elly Jackson. Auch wenn diese diesmal eher nach Tête-à-tête mit der Steckdose aussah, ihre Stimme saß tiptop und Songs wie “In For The Kill” oder “Bulletproof” gingen ebenso schnell in die Beine der Tanz und Vergnügungssüchtigen wie von Platte in der heimischen Hipsterdisco.

Melt! Festival 2009: La Roux Melt! Festival 2009: La Roux

Auf der Gemini-Stage wartete das in Scharen angeströmte Publikum schon seit 20 Minuten auf Gossip. Auf der Bühne stimmten die Bandmitglieder seelenruhig ihre Instrumente, während das Gedränge an den letzten Topshop-Ausverkauf erinnerte. Jeder wollte einen Blick erhaschen wenn sie endlich die Bühne betrat: Beth Ditto. Dabei ist sie wahrlich nicht zu übersehen und zu überhören. Auf einen knappen Badeanzug oder Bikini wartete man allerdings vergebens – die Powerfrau schien fast ein wenig ihr rotzigen Attitüde abgelegt zu haben, entwirft jetzt Mode und zeigte sich in fast schon elegantem, hellen Minikleid. “Mein Deutsch ist kaputt!” entschuldigt sie sich beim Publikum und legte dann los mit einer mörderisch ungestümen Show.

Melt! Festival 2009: Gossip Melt! Festival 2009: Gossip

Neben dem Publikum schien auch der Wettergott die Nacht mit guter Musik und einer dieser mysteriösen, bunten Pillen ausklingen zu lassen. Nur so lässt sich erklären, dass er in der Nacht ein Gewitter sondergleichen vom Himmel schickte. Die Auftritte von Deadmau5 und Trentemøller mussten sogar kurzfristig abgesagt werden.

Samstag, 18.07.09

Der nächtlichen Sturm war nicht ohne Spuren am Festival vorbeigegangen, der Campingplatz zählte mehr lädierte Zelte und auch die nächtlichen Schreie von überall her konnten nichts Gutes verheißen. Aber wer es einmal nach Ferropolis geschafft hat, der ist hart im Nehmen.

Melt! Festival 2009

Der Samstagabend wurde eingeläutet von den Filthy Dukes – wirklich Filthy sind diese Dukes nicht – dafür aber wahnsinnig sympathisch und unglaublich energiegeladen. Die 3 Köpfige Band aus London schuf erst kürzlich mit ihrem Album “Nonsense In The Dark” eine von allen Seiten gepriesene Meisterleistung und hatte dementsprechend zumindest musikalisch keinerlei Probleme das Publikum für sich zu gewinnen.

Melt! Festival 2009: Filthy Dukes Melt! Festival 2009: Filthy Dukes
Melt! Festival 2009: Filthy Dukes Melt! Festival 2009: Filthy Dukes

Szenenwechsel: Vor der Converse Main Stage hatte sich während dieses Spektakels eine freudig aufgeregt wartende Menschenmasse gebildet. Auf wen sie warten?  The Whitest Boy Alive, natürlich! Diese sorgten schon letztes Jahr für Furore, als die kleine Melt! Klub Halle beinahe zu platzen drohte – es hatte wohl niemand mit einem solch immensen Besucheransturm gerechnet. Während die Securities im letzten Jahr allerdings mit der Situation komplett überfordert schienen, sah der aufmerksame Zuschauer dieses Jahr sogar den ein oder anderen Security-Fuß wippen. Mit charmantem Lausbuben Lächeln und der dicken Brille auf der Nasenspitze, weiß Erlend Øye nun mal genau, wie man die Leute in seinen Bann zieht.

Melt! Festival 2009: The Whitest Boy Alive Melt! Festival 2009: The Whitest Boy Alive
Melt! Festival 2009: The Whitest Boy Alive Melt! Festival 2009: Publikum

Der restliche Abend sollte stressig werden, wenn man denn alles sehen wollte. Da hieß es !!! oder Phoenix, Fever Ray oder Bloc Party, Digitalism oder Boys Noize & Erol Alkan, ein bisschen von allem oder ganz oder gar nicht. Zunächst ging es jedoch zu Animal Collective auf die Hauptbühne. Die Band aus New York ist bekannt für ihre avantgardistischen Experimente, die auf der großen Festivalbühne allerdings jeglichen roten Faden verloren.

Auf der Gemini Stage hatten sich in der Zwischenzeit !!! oder: “Chk Chk Chk” oder: “Was lange währt, wird endlich gut” häuslich eingerichtet. Nach gefühlten 100 geplatzten Konzerten und definitiv noch mehr enttäuschten Fans, gestattete die Dance-Punk Band aus Sacramento einigen ausgewählten Zuschauern an ihrem explosiven Konzert teilzuhaben. Nic Offers Hauptaufgabe schien neben dem Singen darin zu bestehen, Fotografen anzubaggern und einen Rundumangriff auf die Jungs und Mädchen im Publikum vorzunehmen, die gewillt seinen Hintern anfassten – und das sogar noch bevor die ersten drei Lieder vorbei waren.

Melt! Festival 2009: !!! Melt! Festival 2009: Publikum

Da nahm man es schon mal in Kauf, den Anfang des Sets von Phoenix zu verpassen. Die  Durchstarter-Franzosen, die bereits auf 10 Jahre Bühnenerfahrung und zwei vergangene Auftritte beim Melt! zurückblicken können, spielten eine leider teils monotone Show und lieferten mit “1901″ doch noch ein würdiges Finale ab.

Mit deutlicher Verspätung  gab sich dann auch endlich Karin Dreijer-Andersson alias Fever Ray Samstagnacht um 1:30 Uhr die Ehre. Zuerst beeindruckte der Auftritt mit der atemberaubend aufwändigen Lichtshow. Nach eigener Aussage will sie auf Konzerten nicht nur mit musikalischem Talent glänzen, sondern alle Sinne ansprechen. Hören, Sehen, Schmecken, Riechen, Fühlen… Da kamen die Nebelschwaden genau richtig. Nachdem sich The Knife schon eine treue Fangemeinde erspielt hatte, war es nur logisch, dass es auch bei Fever Ray voll wird. Ein bisschen unwohl wurde es einem da schon: Die vielen Menschen um einen herum, dazu die geschminkten Bandmitglieder und die in ein Pelz/Fellkostüm eingehüllte Karin selbst hätten ohne Zweifel auch in eine dunkle Ecke der London Dungeons gepasst: FSK 18 – wie in einem Horrorfilm, fast absurd wirkten dazu die im Wind und Takt schwingenden Lampenschirme.

Melt! Festival 2009: Fever Ray Melt! Festival 2009: Fever Ray

Zum Erholen blieb allerdings keine Zeit, auf der Hauptbühne hatten schon Bloc Party mit ihrem insgesamt zweistündigen Set losgelegt. Hand aufs Herz, diese Band hat alles, was man braucht: den Namen, die Fans, die Hits. Nur ein überspringender Funke schien ihnen an diesem Abend zu fehlen. So wurde selbst der schwungvollste Klassiker zu einer  lieblosen Schrammelnummer. Nach einer kurzen Verschnaufpause von 5 Minuten, während der die Band die Bühne verließ, lichteten sich die Reihen schnell. Auf Festivals gibt es nun mal keine Zugaben, das ist zumindest ein ungeschriebenes Gesetz. Als die Briten sich dann doch wieder dem Scheinwerferlicht stellten, um Hits wie “Flux” oder “Helicopter” zum Besten zu geben, war irgendwie die Luft raus. Die latente Teilnahmslosigkeit des Publikums ging auch an Sänger Kele Okereke nicht vorbei: “If you don’t wanna get tough, go watch something else!” Gesagt, getan.

Melt! Festival 2009: Bloc Party

An Verspätungen hatte man sich inzwischen ja schon gewöhnt und so war die Zeit bis Boys Noize mit Erol Alkan auflegen sollte, schnell mit einem Handbrot, dem ungeschlagenen Festivalhit, überbrückt. Zurück zur Gemini Stage: Voll war es, ja, aber wer sich letztes Jahr noch bis in die Morgenstunden mit dem Hamburger DJ in Ekstase schwitzte, musste dieses Jahr eine herbe Enttäuschung erleben. Wie heißt es doch so schön: Zu viele Köche verderben den Brei. Das Set kam doch mehr schlecht als recht an die DJ Künste der beiden heran und da sich Digitalism auch schon um kurz vor fünf aus dem Staub machten, blieb dem treuen Publikum nichts anderes übrig, als im Sonnenaufgang dem Zeltplatz entgegen zu schlendern und für den nächsten Tag Kräfte zu tanken.

Sonntag, 19.07.09

Die Hauptbühne eröffnete an diesem letzten Tag Patrick Wolf. Für jedes seiner Alben hat sich der junge Brite bisher komplett neu erfunden, er war Mensch, er war Wolf, er war Diskokönig und Diskokönigin, düsterer Krieger und geheimnisvoller Junggeselle – es scheint als habe er trotz seiner erst 26 Jahre bereits die ganze Last der Welt auf seinen Schultern getragen. Vor einer Weile wollte er das Musikmachen ganz aufgeben, doch wie eine düstere Phönixgestalt aus der Asche ist er kürzlich mit “The Bachelor” wiederauferstanden. Gehüllt in aufwändige Gewänder betritt er die Bühne, mal mysteriös, mal aufreizend. Und hinter all der Fassade ist Patrick, ein Junge, der die Musik lebt, sein Publikum liebt und sich über jeden Applaus herzlich freut. Und der auf halsbrecherischen Lack-High-Heels herumstolziert, die selbst Bruce Darnell das Fürchten gelehrt hätten.

Melt! Festival 2009: Patrick Wolf Melt! Festival 2009: Patrick Wolf
Melt! Festival 2009: Patrick Wolf Melt! Festival 2009: Patrick Wolf

Das zu toppen war sicher kein Kinderspiel – die Schotten Glasvegas versuchten, mit aufgesetzt rauem Charme und Backstage-Versprechungen die weiblichen Fans zu bezirzen. Aber während die erste Reihe noch, wohl geblendet vom Scheinwerferlicht, kreischte, verschlug es den Rest des Publikums eher Richtung Zelt oder zu einem der Essensstände für eine kleine Stärkung vor Kasabian, um nachher auch ja in der Menge bestehen zu können.

Kasabian legten schließlich eine astreine Show hin. Laut und optisch eher wie Kings Of Leon vor dem Frisörbesuch, begeisterten sie das Publikum mit Hits wie “Club Foot” oder “L.S.F.”. Jeder wollte so nah dran sein wie möglich, die Treppen waren bis zur obersten Stufe besetzt und trotz schmerzender Füße wurde eins der Highlights des letzten Tages gebührend gefeiert.

Melt! Festival 2009: Kasabian Melt! Festival 2009: Kasabian

Den absoluten Höhepunkt des Festivals boten, trotz vieler brillanter Auftritte an diesem Wochenende, immer noch Oasis. Vielleicht passten sie gerade deshalb so gut zum Melt!, weil sie eben nicht passten, weil wir Erinnerung mit ihnen verbinden, weil sie die Größenwahnsinnigkeit verkörpern und dem Festival in nichts nachstehen und weil wir ihnen irgendwie doch Respekt zollen dafür. Ob “Live Forever”, “Cigarettes & Alcohol”, “Don’t Look Back in Anger”, “The Masterplan” oder “Champagne Supernova”: In diesen Momenten gab es kaum jemanden vor der riesigen Converse Main Stage, der nicht das plötzliche Bedürfnis verspürte, tief Luft zu holen und dann aus vollem Leibe mitzusingen, um die Gallagher Brüder zu übertönen. Und spätestens bei “Wonderwall” war es um jeden geschehen.

Melt! Festival 2009: Publikum

Auch wenn man das Gelände nach dem Auftritt von Oasis merklich leerer vorfand, pilgerte eine kleine Gruppe von Menschen kurz vor 1 Uhr zum Coca Cola Soundwave Zelt, um Passion Pit ihre Chance zu geben. Mit geschickten Electro-Pop Songs halfen sie, das Festival entspannt und trotzdem aufregend ausklingen zu lassen. (Danke Ferropolis, nächstes Jahr sind wir wieder dabei!)

Das nächste Melt! findet übrigens vom 16. bis 18. Juli 2010 statt.

Text: Franziska Reichwein & Ines Montani
Fotos: Franziska Reichwein



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  1. Thomas schrieb: Die Fotos gefallen mir sehr gut. Wir haben auch schon ein paar Hinweise für den Headliner 2010: http://is.gd/1JxZN x

  2. sirdorian (stylishkidsinriot.com) schrieb: ausführlicher und guter bericht, super fotos. melt!ing heart was willst du mehr:)

  3. Links (23. Juli 2009 – 26. Juli 2009) | Testspiel.de schrieb: [...] Melt! Festival 2009 | THE HEADHOOPS.ORG · online musik magazin. [...]

  4. Nikkie schrieb: Yes, my German isn't that bad, but long texts like this scare me ;) lovely pictures though! I've borrowed some of them for the report on my blog, with credits of course.

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